Wie die Gründer von DeepMind ein allgemeines KI-Labor bauten

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DeepMind startete nicht als typisches Technologie-Startup. Es startete 2010 mit einer anderen DNA. Demis Hassabis, Mustafa Suleyman und Shane Legg kamen nicht nur als Ingenieure zusammen, sondern auch als Denker aus völlig unterschiedlichen Bereichen. Einer brachte Neurowissenschaften mit. Eine andere Informatik. Das dritte maschinelle Lernen.

Sie hatten ein bestimmtes Ziel. Sie wollten Geheimdienste aufklären. Nicht nur eine schmale KI, die Schach spielt oder Katzen identifiziert. Ihr Ziel war es, Systeme zu entwickeln, die allgemein lernen und aufgabenübergreifend argumentieren können. Dies war eine radikale Abkehr vom damaligen Industriestandard. Die meiste Software wurde für eine Sache entwickelt. Die Gründer von DeepMind wollten Software, die sich anpassen lässt.

Das Ergebnis war ein Ansatz, der der Grundlagenforschung Vorrang vor der unmittelbaren kommerziellen Anwendung einräumte. Sie haben kein Produkt für das nächste Quartal entwickelt. Sie bauten eine neue Art von Intelligenz auf. Dieser Fokus auf allgemeines Lernen und Denken bereitete den Grundstein für alles, was folgte. Es entstand auch eine Kultur, in der langfristige wissenschaftliche Ambitionen Vorrang vor kurzfristigen Markttrends hatten.